Rückraumraumspielerin Leoni Kockel hat Kreuzbandriss

Frauenhandball-Bundesliga: Am Samstag (11.) Heimspiel gegen Sport Union Neckarsulm/Zuschauer zugelassen

Wieder jubeln wollen die „Flames“ am kommenden Samstag (11.) im ersten Heimspiel der noch jungen Saison. Die Mannschaft tritt um 18 Uhr in der Bensheimer Weststadthalle in der Frauenhandball-Bundesliga gegen Sport Union Neckarsulm an. Bild © Andrea Müller

Nach einem gelungenen Saisonauftakt mit einem 22:22 Unentschieden beim Favoriten Thüringer HC steht nun am kommenden Samstag (11.), um 18 Uhr, für die „Flames“ in der Bensheimer Weststadthalle das erste Heimspiel der Frauenhandball-Bundesliga auf der Tagesordnung. Die Voraussetzung für die ersten zwei Pluspunkte stehen dabei nicht schlecht. Während die HSG Bensheim/Auerbach mit dem Punktgewinn in der Fremde viel Energie und Selbstvertrauen tanken konnten, muss die Sport-Union Neckarsulm zunächst einmal eine doch deutliche 28:36 Heimniederlage gegen den amtierenden Deutschen Meister von Borussia Dortmund wegstecken. „Das wird ein ganz enges Spiel auf Augenhöhe. In der vergangenen Saison hatten wir noch beide Spiele verloren, sind aber mit Sicherheit nicht chancenlos“, schaute Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm durch optimistisch auf die anstehende Partie.

Das Heimspiel der „Flames“ gegen die Sport Union Neckarsulm wird am Samstag (11.), um 18 Uhr live im Internet auf www.sportdeutschland.tv unter https://sportdeutschland.tv/handball-bundesliga-frauen/hbf-hsg-bensheim-auerbach-vs-sport-union-neckarsulm übertragen.

Wieder mit Zuschauer

In den Sportstätten der Nation soll nun wieder der Alltag einkehren. So können nach längerer Corona-Pause nun auch Zuschauer in Bensheim erstmals wieder live beim Bundesligahandball mitfiebern, mitleiden oder ihr Team anfeuern und bejubeln. „Wir freuen uns auf möglichst viel Unterstützung von den Rängen“, appellierte Heike Ahlgrimm. Die Verantwortlichen hoffen natürlich auf eine recht normale Saison, trotz umfangreicher Hygienekonzepte und möglichst auf keine Infizierungen im Team, was die HSG Bensheim/Auerbach in der Schlussphase der vergangenen Spielzeit doch stark eingeschränkt hatte und unbestritten Pluspunkte kostete. Geplant wird mit bis zu 700 Zuschauern, wobei laut der aktuellen Allgemeinverfügung des Kreises Bergstraße lediglich 100 Getestete zugelassen sind. Personen mit dem 2G-Status (Geimpft, genesen) haben indes einen garantierten Zutritt. Eintrittskarten sind sowohl über die Homepage des Vereins unter https://www.flames-handball.com/tickets oder an der Abendkasse erhältlich. Der Einlass beginnt 90 Minuten vor dem Anpfiff.

Leoni Kockel mit Kreuzbandriss

Das Spiel gegen die Sport-Union Neckarsulm hat ein bisschen was von Derby-Charakter. Schon beim Dentsply Sirona Cup Ende August standen sich die „Flames“ und die NSU im Spiel um Platz drei in einer hart umkämpften Partie gegenüber, wobei die Bensheimerinnen beim 28:24 am Schluss das bessere Ende für sich verbuchen konnten. Allein zehn Treffer erzielte in diesem Match Rückraumspielerin Lisa Friedberger. Auch jetzt versprechen die Voraussetzungen eine spannende Partie, wobei die „Flames“ schon nach dem ersten Spieltag mit Leoni Kockel eine erste Langzeitverletzte beklagen müssen. So verletzte sich die Rückraumspielerin im Spiel in Thüringen bei einer schnellen Körperdrehung im Angriff schwer und wird der HSG Bensheim/Auerbach mit einem erlittenen Kreuzbandriss in der kompletten Saison schmerzlich fehlen. „Der Ausfall trifft uns hart. Leo war gut drauf. Jetzt steht für sie aber erstmal eine Operation an“, verdeutlichte Ahlgrimm. Für die Trainerin -die im Übrigen schon seit der letzten Saison auf ihre Stammspielerinnen Lotta Heider, Alicia Soffel und Sarah Dekker verzichten muss- bedeutet dies, dass sie schon in der jetzigen frühen Phase der Saison personell improvisieren muss. „Wir haben Linkshänder und können auch mit drei Rechtshändern im Rückraum spielen. Grundsätzlich müssen wir enger zusammenrücken und den Ausfall als Team kompensieren“, erklärt Ahlgrimm, die mit ihrem Team den Schwung von Thüringen mitnehmen möchte. Ahlgrimm: „Ganz klar, wir wollen die zwei Punkte“. Bei NSU länger fehlen wird neben der ehemaligen Flamme Carmen Moser (Kreuzbandriss) auch Spielmacherin Sophie Lütke (Knieverletzung). Zur neuen Saison haben die Schwaben vier Abgänge und fünf Neuzugänge zu verzeichnen. Darunter mit Linksaußen Johanna Stockschläder auch eine deutsche Nationalspielerin.

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