Sarah van Gulik verlängert bei den „Flames“

Spielmacherin für weitere Jahre beim Frauenhandball-Bundesligisten verpflichtet

Bleibt weitere drei Jahre beim Frauenhandball-Bundesligisten „Flames“ der HSG Bensheim/Auerbach: die niederländische Spielmacherin Sarah van Gulik. Unser Bild zeigt die Niederländerin mit Flames-Geschäftsführer Michael Geil. Foto © Andrea Müller

Die Flames der HSG Bensheim/Auerbach binden ihre Spielmacherin und Rückraumspielerin Sarah van Gulik langfristig: die Leistungsträgerin verlängerte ihren Vertrag um drei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2024. Damit setzt der Verein weiterhin auf Kontinuität und auf allen Seiten herrschte verständlicherweise Freude nach der Vertragsunterzeichnung. Der 30-jährigen Sarah van Gulik, die mit den Flames aktuell auf dem guten siebten Tabellenplatz in der Handball Bundesliga Frauen steht, gefällt es gut an der Bergstraße und sie ist hier längst heimisch geworden: „Ich fühle mich wohl in Bensheim, sportlich und sozial. Die Bergstraße ist mein Zuhause. Sportlich haben wir mit den Flames schon vieles erreicht und haben noch einiges vor. Ich freue mich sehr meine Karriere als Handballspielerin bei den Flames in drei Jahren zu beenden“.

Van Gulik seit 2016 in Bensheim

Sie war zur Saison 2016/2017 vom Bundesligisten HSG Bad Wildungen zum damaligen Zweitligisten an die Bergstraße gewechselt und konnte zusammen mit der Mannschaft unter Trainerin Heike Ahlgrimm gleich den Gewinn der Meisterschaft und den Aufstieg in die Erste Bundesliga feiern. In der Aufstiegssaison wurde sie außerdem als „Spielerin des Jahres“ in der 2.Handball Bundesliga Frauen ausgezeichnet.

Studium für soziale Arbeit abgeschlossen

Sarah van Gulik wurde am 19. Februar1990 in Zoetermeer (NED) geboren. Ihre Handballkarriere begann sie bei Gemini Zoetermeer. Als Jugendliche wechselte sie zu Omni SV Hellas Den Haag, wo sie von 2006-20012 in der niederländischen Ehrendivision spielte. Ende Januar 2012 wechselte die Rückraumspielerin von Den Haag in die 1. Bundesliga zum SVG Celle, der damals eine Verstärkung im Abstiegskampf suchte. Celle konnte den Abstieg nicht verhindern und Sarah van Gulik wechselte in die 1. dänische Liga zu Aalborg DH. Nach deren Insolvenz 2013 folgte ihr Wechsel zur HSG Bad Wildungen, bevor es sie 2016 an die Bergstraße zog und sie dort sesshaft wurde.

Während ihrer Zeit bei den Flames hat sie ihr Studium für soziale Arbeit in Darmstadt erfolgreich abgeschlossen und ist seit Mitte 2018 im Familienzentrum Bensheim als Erzieherin in der Bewegungs-Kita Hollerbusch tätig. Ihr handballerisches Können gibt sie seit vielen Jahren als Trainerin im Nachwuchsbereich weiter. Sie leitete die Ballschule und coacht die weibliche E1- sowie die D2-Jugend, deren Spiel- und Trainingsbetrieb durch die Corona-Pandemie derzeit ruht.

Heike Ahlgrimm freut sich über Zusammenarbeit

Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm ist froh, weitere drei Jahre mit Sarah van Gulik zusammenarbeiten zu dürfen. „Sarah ist die älteste und erfahrenste Spielerin in meiner Mannschaft.  Sie hat jetzt nochmal einen langfristigen Vertrag unterschrieben und wird dann hier ihre Karriere beenden. Von daher wird sie  die nächsten Jahre hier genießen. Bisher spielt sie eine richtig gute Saison und bildet aktuell mit Lisa Friedberger ein richtig gutes Duo auf der Rückraummitte. Die beiden sind die Dienstältesten Spielerinnen der Flames und ergänzen sich optimal. Dadurch haben wir viele Optionen und ein variables Angriffsspiel. Sarah ist sehr emotional und gibt in jedem Training alles. Dadurch ist sie natürlich eine Spielerin, die man sich als Trainer wünscht. Ich arbeite jetzt die 5. Saison mit ihr zusammen. Sie hatte damals den Schritt von der ersten Liga zurück in die zweite Liga gemacht, um den Weg mit uns zu gehen. Jetzt spielt sie die vierte Saison mit uns in der ersten Liga und irgendwann schließt sich dann der Kreis mit dem Karriereende. Ich freue mich sehr, dass wir die nächsten Jahre weiter zusammenarbeiten“.

Gutes Signal für Geschäftsführer Michael Geil

Geschäftsführer Michael Geil sieht den langfristigen Verbleib von Sarah van Gulik als gutes Signal an: „Sarah hat in ihren fünf Jahren bei uns sehr viel zur Weiterentwicklung des Handballs an der Bergstraße und zur Etablierung der Flames in der ersten Liga beigetragen. Sie ist ein Vorbild an Einsatz und Disziplin und ein wichtiges Gesicht der Flames in der Region – auch außerhalb des Spielfeldes. Mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wird sie weiterhin eine wichtige Rolle in unserem jungen Team haben“. (red)

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