Volleyballsaison für Damen I der TSV Auerbach beendet

Deutscher Volleyballverband beschließt Einstellung des Spielbetriebs

Mit dieser Entscheidung hatte schon jeder Volleyballer gerechnet. So beschloss der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie die Einstellung des Spielbetriebs in den Dritten Ligen sowie Regionalligen. Ein geordneter Spielbetrieb ist schon zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr möglich. So wurden Hallen teilweise zu wichtigen Impfzentren umfunktioniert, andererseits wäre eine deutliche zeitliche Verschiebung nach hinten, aufgrund der startenden Beach-Saison, nach Rücksprache mit den Ländern ebenfalls nicht möglich gewesen.

Betroffen von diesem Votum ist auch das Regionalligateam Damen I der TSV Auerbach. Einen Meister oder Absteiger wird es für die bereits seit November unterbrochene Saison nicht geben. Alle Mannschaften, die 2020/2021 für die Regionalliga spielberechtigt waren, können allerdings diese Spielberechtigung für die Saison 2021/2022 auch wieder beantragen. Noch nicht vom Saisonende betroffen sind der Spielbetrieb der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ) und im Seniorenbereich.

Freiluft-Sommersaison möglich

Auch nach der Einstellung des Spielbetriebs sollen alle Volleyballer*innen im Sommer unter Wettkampfbedingungen „VEREINt zurück“ auf das (Freiluft)-Feld zurückkehren können. Hierfür wurde ein Baukasten beziehungsweise eines Perspektive entwickelt, der für alle Landesverbände eine mögliche Spieloption- sowie Variante für eine Rückkehr im Sommer darstellt. Dabei sind die Spielformen unterschiedlich. Gespielt wird nach Hallen-Regeln und mit mindestens vier Spieler*innen auf dem Feld. Inwieweit die TSV Auerbach hier allerdings Mannschaften stellt ist derzeit noch offen.

DVV-Präsident René Hecht sagt: „Wir haben die Situation und die politischen Entscheidungen lange beobachtet, bevor wir eine Entscheidung fällen konnten, die derart große Auswirkungen für alle Volleyballer*innen hat. Schlussendlich war eine Einstellung trotzdem unumgänglich, wobei uns wichtig war, dass man gemeinsam mit den Landesverbänden eine Alternative anbietet, die zwar keinen Einfluss auf die sportlichen Ergebnisse der Hallen-Saison hat, aber dennoch eine Möglichkeit ist, um als Volleyball-Team gemeinsam spielen zu können.“ (rs-red)

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