Auerbach: Missbrauch des Notrufs für angeblichen Zimmerbrand

Falscher Alarm für Rettungsdienst und Feuerwehr

Zu einem angeblichen Wohnungsbrand wurden am Freitagabend die Freiwilligen Feuerwehren aus Auerbach und Hochstädten sowie der Rettungsdienst alarmiert. Der Anruf stellte sich letztendlich als Missbrauchs des Notrufes heraus. Bild © FF Auerbach

An der Strafbarkeit beim Missbrauch eines Notrufs nicht geschert hat sich am gestrigen späten Freitagabend (22.), gegen 20:45 Uhr, ein Anrufer, der über die Leitstelle Bergstraße  die Freiwilligen Feuerwehren Auerbach und Hochstädten sowie den Rettungsdienst zu einem Brandeinsatz in die Heinrichstraße alarmierte. Angeblich sei es zu einem Zimmerbrand im vierten Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses in der Heinrichstraße in Auerbach gekommen. Entsprechend rückten die ehrenamtlichen Helfer mit mehreren Fahrzeugen unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn an. Dies teilte am Abend die Wehr über ihre Facebookseite mit.

Böswillige Alarmierung strafbar

Vor Ort stellte sich der Anruf als böswillige Alarmierung heraus. Ein Feuer konnte nicht festgestellt werden, auch nicht in der Heinrich-Heine-Straße, welche die Einsatzkräfte zum Ausschließen einer falsch genannten Örtlichkeit ebenfalls anfuhren. Im Anschluss wurde der Einsatz nach Rückspräche mit der Polizei abgebrochen.

Übrigens steht der Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigungen von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln nach § 145 Strafgesetzbuch (StGB) unter Strafe. Falls der Anrufer ermittelt wird erwartet ihn eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstraße.

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