Bergstraße/Heidelberg: Schwungvoller Handel mit Drogen beendet

Polizei stellt kiloweise Drogen und hohe Bargeldsumme sicher

Umfangreich Drogen stellte die Kriminalpolizei Heppenheim bei fünf Durchsuchungen an der Bergstraße und in Heidelberg sicher. Bild © ots

Fünf Männer im Alter von 30 bis 46 Jahren aus Lorsch, Einhausen, Bürstadt und Heidelberg sind seit Anfang November letzten Jahres sukzessive ins Visier der Rauschgiftfahnder der Polizeidirektion Bergstraße (K 34) geraten. Zu Beginn des Verfahrens haben sich die Ermittlungen gegen einen 31-Jährigen aus Lorsch gerichtet, dem vorgeworfen wird, Rauschgift im Kilobereich anzukaufen, um es in der Folge weiterverkaufen zu können. Dies teilten am heutigen Mittwochvormittag (28.) die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen in einer gemeinsamen Presseerklärung mit

Vier Wohnungen durchsucht

Mit richterlichen Durchsuchungsbeschlüssen, die vorab von der Staatsanwaltschaft Darmstadt beantragt wurden, durchsuchten die Fahnder mit Beamten verschiedener Dienststellen des Polizeipräsidiums Südhessen am Montag (26. Juli) vier Wohnungen. Hierbei wurden große Mengen Dosen, Tüten und andere Umverpackungen mit weit über zwei Kilogramm Marihuana, eine Kleinstmenge Kokain, XTC-Tabletten, Amphetamine und dreißig Gramm Haschisch sichergestellt. Neben umfangreichen Grow- und Herstellungsutensilien wurden auch über 10.300 Euro Bargeld in amtliche Verwahrung genommen. Die Durchsuchung beim 30-jährigen mutmaßlichen Lieferanten in Heidelberg führten am Montagabend nochmals zwei Kilogramm Marihuana und Cannabisprodukte sowie 200 Gramm weißliches Pulver zutage. Darüber hinaus wurden zwei Handys sichergestellt, die über eine Verschlüsslungssoftware verfügen und für kriminelle Geschäfte benutzt worden sein könnten.

Die fünf Tatverdächtigen, die bislang noch nicht polizeilich aufgefallen sind, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie werden sich demnächst in Strafverfahren wegen den Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen. (ots)

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