Bürstadt, B 47: Jeder zweite Verkehrsteilnehmer zu schnell

Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße 47

Beamte der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen haben im Laufe des Mittwochs (11. August) Geschwindigkeitskontrollen auf der Bundesstraße 47 im Bereich von Bürstadt durchgeführt. Jeder zweite Verkehrsteilnehmer war bei der Messung der Polizeikräfte zwischen 9 Uhr und 14 Uhr zu schnell unterwegs. Die Messstelle befand sich am Ende der dortigen Ausbaustrecke, an der sich die Fahrspur verjüngt und auf die „alte B47“ schwenkt. Erlaubt ist in diesem Streckenabschnitt eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.

155 km/h statt 70 km/h gefahren

Von insgesamt rund 1.900 gemessenen Fahrzeugen hielten sich 1.000 Verkehrsteilnehmer nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Mit einer Anzeige müssen 405 Fahrer rechnen, da sie abzüglich Toleranz mehr als 21 km/h zu schnell waren. Auf 47 Ertappte mit mindestens 111 km/h auf dem Tacho kommt zudem ein Fahrverbot zu. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein Autofahrer, der 155 km/h statt der erlaubten 70 km/h fuhr. Auf ihn kommt ein Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie drei Monate ohne Führerschein zu.

Auch Lastwagen standen bei dem Einsatz im Fokus der Polizei. Für sie gilt in dem Streckenbereich eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Insgesamt 162 waren zu schnell, davon müssen 76 Brummifahrer auch mit Punkten und einem Bußgeld rechnen. (ots)

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