Hessischer Katastrophenschutz -auch der Kreis Bergstraße- in Alarmbereitschaft

Innenminister Peter Beuth: „Hessen entsendet 600 Helferinnen und Helfer.“

Nach schweren Unwettern mit heftigen Starkregen in Teilen Deutschlands hat der Hessische Innenminister Peter Beuth die Katastrophenschutzeinheiten des Landes zur Länderunterstützung in Alarmbereitschaft versetzt und eine sofortige Hilfsaktion angeordnet. Aktuell sind bereits vier Höhenrettungsteams der Berufsfeuerwehr Wiesbaden sowie die Bergwacht Hessen und die Polizeifliegerstaffel mit drei Hubschraubern in Rheinland-Pfalz im Einsatz, um Rettungsmaßnahmen in der Region Eifel zu unterstützen. Nach einem Hilfsersuchen des Landes Nordrhein-Westfalen bereiten sich aktuell 600 Spezialisten aus Dutzenden hessischen Katastrophenschutzzügen für schnelle Hilfe im Nachbarland vor. „Auch der Katastrophenschutz des Kreises Bergstraße wurde heute Vormittag in Alarmbereitschaft versetzt“, bestätigte in einer Video-Pressekonferenz am Nachmittag Landrat Christian Engelhardt. Bereits heute werden erste hessische Züge in den Unwetterregionen eintreffen. Die Einheiten unterstützen die örtlichen Kräfte bei der Bekämpfung der Folgen von Starkregen und Hochwasser unter anderem mit Hochleistungspumpen und Wasserrückhaltesystemen.

Hessen entsendet circa 600 Spezialisten

„In zahlreichen Regionen von Nordrhein-Westfalen wurden die Menschen von den Unwettern hart getroffen. Unsere Nachbarn brauchen Hilfe und Hessen hat sofort geantwortet. Alle verfügbaren Kräfte vor Ort sind bereits im Dauereinsatz und bekommen jetzt schnellstmöglich Unterstützung. Hessen entsendet rund 600 Spezialisten aus den Kreisen und kreisfreien Städten in die Bezirksregierung Köln. Die obersten Katastrophenschutzbehörden der Länder befinden sich immer im engen Austausch, um sich im Ernstfall unterstützen zu können. Jetzt müssen wir gemeinsam zusammenstehen, um den betroffenen Menschen so gut es geht zu helfen“, so Hessens Innenminister Peter Beuth.

Hessen für Lage gut vorbereitet

Das Verfahren der länder- und staatenübergreifenden Hilfe basiert auf einer gemeinsamen Übereinkunft der obersten Katastrophenschutzbehörden der Länder. Für die landesweite Hilfe innerhalb Hessens ist der Einsatz von Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes praktizierte Solidarität mit den Betroffenen. Die Hilfeleistung erfolgt durch ein nach den Vorgaben des Innenministeriums zusammengesetztes, alarmiertes und einheitlich geführtes Hilfeleistungskontingent. Der Minister des Innern und für Sport entscheidet über Umfang und Dauer der Hilfeleistung und ordnet den Einsatz an. Der Hessische Katastrophenschutz ist für derartige Lagen sehr gut vorbereitet und verfügt als einer der wenigen u.a. über Hochleistungspumpen auf speziellen Abrollbehältern, die bis zu 8.000 Liter Wasser pro Minute fördern können, sowie über Abrollbehälter für den Starkregeneinsatz, die unter anderem jeweils mit 16 Schmutzwasserpumpen und speziellen Hochwasserschutzsystemen zur Wasserrückhaltung ausgestattet sind. (hmdis.hessen)

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