Lampertheim/Bürstadt: Transporter versucht Zivilwagen der Polizei abzudrängen

Wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Fahrens ohne Führerschein wird gegen einen 44 Jahre alten Autofahrer ermittelt, nachdem er mehrmals versucht hatte, mit seinem Mercedes-Transporter das Auto von Zivilfahnden von der Straße abzudrängen. Gegen den 41-jährigen Beifahrer wurde ebenfalls Anzeige erstattet.

Der Vorfall begann am Montagabend (3. Mai), kurz nach 20 Uhr an einer Ampel am Ortseingang von Lampertheim und zog sich bis zur Römerstraße durch. Weil die Fahnder zum Auto schauten, wurden sie von den zwei Insassen aus Mannheim angepöbelt. Bevor der Transporter gestoppt werden konnte, hat der Fahrer, wie auch der ins Lenkrad greifende Beifahrer, mehrfach versucht, den Wagen der Fahnder abzudrängen, so dass dieser auch auf den Gehweg ausweichen musste. Dass sich die Mannheimer mit der Polizei angelegt haben, begriffen sie erst, nachdem der Transporter gestoppt wurde, und sie zur Anzeigenaufnahme mit auf die Polizeistation genommen worden sind. Wie hoch die Strafe für die Beiden ausfallen wird, zeigt sich nach Ende der Strafverfahren.

Kontrollen im Ried

n dem Montag führten zivile, wie auch uniformierte Polizisten der Direktion Bergstraße und der Bereitschaftspolizei zwischen 14:30 Uhr und 21 Uhr zahlreiche Kontrollen in Lampertheim und Bürstadt durch. Dabei wurden insgesamt 12 Autos und 40 Personen kontrolliert. Schwerpunktmäßig suchten die Beamten Plätze auf, die als Drogenplätze in Betracht kommen können. (ots)

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