Südhessen: Sturmtief „Sabine“ ließ Südhessen nicht unverschont

Im Kreis Bergstraße 30 Vorkommnisse

Das Sturmtief „Sabine“ hat in der Nacht zum Montag auch die Polizei auf Trab gehalten und zu insgesamt 137 Einsätzen geführt. Bis 6 Uhr wurden in der Stadt Darmstadt 16 Einsätze, im Landkreis Darmstadt-Dieburg 47, im Kreis Groß-Gerau 16, an der Bergstraße 30 und im Odenwaldkreis 17 Vorkommnisse gemeldet, die mit dem Sturmtief zusammenhingen. Bei einem Großteil dieser Einsätze (92) handelte es sich um Meldungen über umgestürzte Bäume, die Straßen blockierten oder parkende Fahrzeuge beschädigten. Neben herabfallenden Ästen machten sich auch drei Trampoline in Mühltal-Trautheim (Landkreis Darmstadt-Dieburg), Darmstadt-Arheilgen und in Mörlenbach (Landkreis Odenwald) sowie eine Dixi-Toilette in Walldorf (Kreis Groß-Gerau) selbständig und landeten auf der Fahrbahn.

Eine Linde im Fürstenlager umgefallen

Bislang wurde bei den Einsätzen eine Person leicht verletzt. Auf der Dieburger Straße in Darmstadt wollte ein Autofahrer einem umgestürzten Baum auf der Fahrbahn ausweichen, kam hierbei von der Straße ab und landete mit dem Auto im „Steinbrücker Teich“.

Die historischen Schlossparks und Gärten der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten sind nach der ersten Welle des Sturmtiefs „Sabine“ glimpflich davongekommen. Bis zum heutigen Vormittag (10.) wurden nur wenige Verluste gezählt. Laut Fürstenlagerverwalter Stefan Jagenteufl ist nach einem erstem Überblick im Fürstenlager eine Linde in der Allee des Dörfchens dem Sturm zum Opfer gefallen. Ansonsten seien die Wege frei, doch eine weitere Welle von „Sabine“ müsse erst abgewartet werden. (red-pol)

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