22 Teams beim Fräsenrennen in Hochstädten

Prächtige Stimmung und viel Besuch bei der Hochstädter Kerb

Sie standen in diesem Jahr im Mittelpunkt der Hochstädter Kerb: von links „Kerweparrer“ Marcus Schneider, Kerwekönigin Laura Buß und Mundschenk Lukas Link. Bild © Claudia Sosniak.

Seine Feuertaufe bestanden hat der im vergangenen Winter neugewählte Vorstand des Hochstädter Kerwe- und Heimatvereins bei der an diesem Wochenende gefeierten Hochstädter Kerb. So zeigte sich das Vorstandsteam um den neuen Vorsitzenden Giuseppe Casabona mit Ablauf und Besucherzahl hochzufrieden. Selbst beim heutigen Frühschoppen mit Rippchen und Kraut und musikalischer Unterhaltung von „Musik Tom“ -in anderen Gemeinden ist der Montag eher der besuchsschwächere Tag- war das Festzelt am Feuerwehrgerätehaus vollbesetzt.  

37. Fräsenrennen

Allein 22 Teams hatten zum bereits 37. Fräsenrennen am Sonntagnachmittag gemeldet. Während sich in Budapest/Ungarn in der Königsklasse Formel 1 die Rennfahrer Lewis Hamilton, Max Verstappen oder Sebastian Vettel eine atemberaubende Strategieschlacht lieferten, zeigten in Hochstädten die jeweiligen Duos auf dem rund 400 Meter langen neugestalteten Parcours mit ihren umgebauten Fräsen ihr fahrerisches Geschick. Gemeldet hatte in der Kategorie Allrad mit Kerwekönigin Laura Buß und ihrer Fahrerin Anna-Lena Gomer auch ein weibliches Team. Einen spektakulären Sturz vollzog in der Allrad-Klasse das einzige Hochstädter Team mit Timo und Kerweparre Marcus Schneider, der zum Glück keine größeren Blessuren hinterließ. Seinen Titel verteidigen konnten in dieser Wertung übrigens René Memminger und Tobias Knecht von Alsheim und Guntersblum.

22 Teams starteten beim 37. Fräsenrennen in Hochstädten. Bild © Verein.

Gleich mehrere Teams mit familiären Hochstädter Bindungen gingen in der Kategorie Frontantrieb an den Start und unterstrichen sogleich ihren Heimvorteil. So stiegen von Platz eins bis drei Teams mit Hochstädter Beteiligung aufs Treppchen. Erster wurden Max Gomer und Rene Memminger vor Florian Schneider und Julian Sosniak. Der dritte Platz ging an Jens Herzog und Wille Raab. Die Titelverteidiger Marcus und Roland Schneider mussten sich in diesem Jahr nach Motorproblemen mit einem hinteren Platz begnügen.

Festzug, Kerweredd, Livemusik

Bereits zuvor verbreitete um die Mittagsstunden ein über circa 15 Nummern verfügenden Festzug bei seiner Fahrt durchs Ort für prächtige Stimmung, ehe „Kerweparrer“ Marcus Schneider und Mundschenk Lukas Link, unterstützt von Kerwekönigin Laura Buß, das Ortsgeschehen kräftig glossierten. Anschließend stand Livemusik mit „Musik Tom“ auf dem Programm. Den Auftakt der Hochstädter Kerb bildete in diesem Jahr am Freitagabend eine Partynight mit „DJ 4 Finger Joe“. Am Samstag folgte nach dem Ausgraben der Kerb Rock und Pop mit der Band „K-Manic“.

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