Die 69. Bergsträßer Gebietsweinkönigin heißt Stefanie Kippenhan

Krönung am 10. September im Rahmen der „Bensheimer Winzerwoche“

Die neue Bergsträßer Gebietsweinkönigin wurde am Dienstagvormittag (31.) bei einem Pressetermin im Bensheimer Rathaus vorgestellt. Unser Bild zeigt von links Bürgermeisterin Christine Klein, den Vorsitzenden des Weinbauverbandes Hessische Bergstraße, Otto Guthier, die designierte Weinkönigin Stefanie Kippenhan und Thomas Herborn, Geschäftsführender Vorsitzender des Bensheimer Verkehrsvereins.

Bis zur Krönung im Rahmen der „Bensheimer Winzerwoche“ sind es nur noch wenige Tage. So wurde am Dienstagvormittag (31.) die neue Bergsträßer Weinkönigin Stefanie Kippenhan in einem Pressetermin im Bensheimer Rathaus offiziell vorgestellt. „Nach 12 Jahren haben wir nun wieder einmal eine Weinkönigin aus der Badischen Bergstraße“, verdeutlichte der Vorsitzende des Weinbauverbandes Hessische Bergstraße Otto Guthier. Allerdings lässt sich der Bezug zum Bergsträßer Wein einfach darstellen, gehört die designierte Weinmajestät doch der Jungwinzerinnen-Gruppe der Bergsträßer Winzer eG Vinas an. Wechseln soll die Krone am Freitag, den 10. September, um 18 Uhr, vor geladenen Gästen auf dem Bensheimer Marktplatz. Die Krone bleibt hierbei in den eigenen Reihen. Auch die 68. Hoheit der hessischen Bergstraße Heike Knapp gehört Vinas an.

Reichlich Erfahrung als Weinmajestät

Bei Repräsentationspflichten und dem Zuprosten mit Weinen dürfte Stefanie Kippenhan, geborene Keller, vermutlich nur wenig Nervosität an den Tag legen, bringt sie doch reichlich Bühnenerfahrung mit. So war die Standesbeamtin der Gemeinde Hirschberg (Rhein-Neckar-Kreis) bereits von 2014 bis 2015 Schriesheimer Weinprinzessin und anschließend Weinkönigin der 15.000 Einwohner umfassenden Kommune. Schon ein Jahr danach leitete die 27-jährige Pionierarbeit und übernahm von 2016 bis 2017 die Funktion der neugeschaffenen Bereichsweinprinzessin der Badischen Bergstraße. „Für mich ist der Weinbau eine Herzensangelegenheit. Das Hoheiten-Dasein absolviere ich mit Herzblut“, äußerte Stefanie Kippenhan, die in ihrer Amtszeit den Namen „Stefanie I“ tragen wird.

Weinbezug liegt in der Familie

Der Bezug zum Weinbau liegt bei der künftigen Gebietsweinkönigin in der Familie. Schon ihr Großvater betrieb ein kleines Weingut, dessen Weine in einem eigenen Lokal natürlich auf der Karte standen. Ehrensache, dass Stefanie Kippenhan handwerklich im Weinberg unterstützte, zumal im Anschluss ihre Eltern den Weinbau fortführten. „Mit der neuen Weinkönigin werden wir weiter grenzüberschreitend für den Bergsträßer Wein tätig, Die gemeinsame Vermarktung wird weiter zusammenwachsen“, freute sich auch Bensheims Bürgermeisterin Christine Klein. „Es gibt noch einen weiteren Bezug nach Hessen. Meine Mutter ist aus Darmstadt“, so augenzwinkernd die designierte Weinkönigin.

Ab Samstag (4.) Bensheimer Winzerwoche

Stefanie Kippenhan absolviert als 69. Gebietsweinkönigin nun die sogenannte kürzere Amtszeit. Bis im Juni/Juli wird sie -immer noch unter Corona-Bedingungen- die Krone tragen. Mit Normalität bei der Durchführung von Festen ist in Anbetracht der Auswirkungen der Corona-Varianten in Bälde eher noch nicht zu rechnen. Große Weinevents sind, wie auch das Winzerfest in Bensheim, bekanntlich erstmal auf Eis gelegt. Als Alternative findet nun vom 4. bis 12. September eine Pop-up-Gastronomie mit lokalen Winzern mit bis zu 500 Besucher auf dem gesamten Bensheimer Marktplatz statt. Hierzu sind 200 ungeimpfte Gäste zugelassen. Tickets sind unter anderem im Internet unter https://www.winzerwoche.de erhältlich. Für die jüngsten Besucher entsteht ein kleiner Vergnügungspark auf dem Beauner Platz.  

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