Eigene Lorscher Briefmarke zum Doppel-Jubiläum

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Post hat die UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch zu den beiden Jubiläen „30 Jahre UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch“ & „25 Jahre Welterbe-/Museumspädagogik“ eigens eine Briefmarke aufgelegt. Bild © red

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Post hat die UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch zu den beiden Jubiläen „30 Jahre UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch“ & „25 Jahre Welterbe-/Museumspädagogik“ eigens eine Briefmarke aufgelegt. „Anlass ist ein zwei-, eigentlich sogar dreifaches Jubiläum, das wir dieses Jahr feiern können: Die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen werden 75 Jahre alt, die Welterbestätte 30 und die Museumspädagogik 25 Jahre. Die erste Lorsch-Briefmarke gab es übrigens 1967, die nächste dann 2014, und jedesmal stand die so genannte Königshalle im Mittelpunkt- diesmal sind es Hildegard und Caesarius, unsere beiden von Berenike Neumeister und Patricia Scheuermann ins Leben gerufenen Experten für mittelalterliches Klosterleben, die ihren Altersgenossen von heute erklären, wie es früher in mittelalterlichen Klöstern war,“ sagt Hermann Schefers, Leiter der UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch. „Ich freue mich, dass die beiden so gut bei unseren jungen Gästen ankommen und jetzt dank der wunderbaren Kooperation mit der Deutschen Post auch noch richtig berühmt werden und wir die Briefmarkenidee gemeinsam realisieren konnten“, so Schefers weiter.

Auflagenbeschränkung auf 1000 Exemplare

Die Auflage dieser besonderen Briefmarke ist auf 1.000 Exemplare begrenzt. Dadurch hat die Marke nicht nur einen postalischen, sondern auch einen philatelistischen Wert für Sammler. Die Briefmarken sind ab sofort im Museumszentrum Lorsch (Nibelungenstr. 35, Lorsch) und im Besucherinformationszentrum (Im Klosterfeld 14-16, Lorsch) erhältlich.

Die Frau hinter „Caesarius und Hildegard“

Die Idee für das Briefmarkenmotiv stammt von Museumspädagogin Berenike Neumeister. Die 80 Cent-Sondermarke zeigt das von ihr gestaltete Logo zum Doppel-Jubiläum mit dem bekannten Blick auf die Lorscher Königshalle, aber durch ein „Guckloch“ und eingerahmt von den beiden Figuren „Caesarius und Hildegard“. Die beiden Sympathieträger stehen stellvertretend für das Team „Bildung und Vermittlung“ und sollen besonders jüngeren Besucher*innen einen spielerischen Zugang zu den museumspädagogischen Angeboten der Welterbestätte ermöglichen. Nachdem auch das Lorscher Museum wegen der Corona-Pandemie schließen musste, spielen die beiden Figuren in den Social Media-Aktivitäten des Lorscher Klosters bereits eine wichtige Rolle mit hohen Wiedererkennungs- und Beliebtheitswerten. (red)

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