Eine echte Werbung für die Region

Tausende von Besuchern bei der Weinlagenwanderung

Ein Bild aus besseren Zeiten. Auch in diesem Jahr wird es zwischen Zwingenberg und Heppenheim am 1. Mai keine Weinlagenwanderung stattfinden. Als Alternative haben Verkehrsverein Bensheim und Weinbauverband Hessische Bergstraße mit den Winzern unter der Überschrift „Bergsträßer Weinfrühling 2.1“, vom 23. April bis 30. Mai, ein umfangreiches Programm zusammengestellt.

Wettergott Petrus spielte mit. T-Shirt – Wetter, Regenschirme blieben zuhause. Bei herrlichem Sonnerschein und angenehmen Temperaturen genossen am 1. Mai wieder Tausende von Weinfreunden oder Wanderer auf 18 Kilometern die bereits 32. Bergsträßer Weinlagenwanderung zwischen Zwingenberg und Heppenheim. Rund 60 Qualitäts- und Prädikatsweine bis hin zu Spätlese von Weiß-, Rosé- und Rotweinen sowie verschiedene Sekte aus den umliegenden Weinlagen galt es zu kosten und wurden eifrig von den Besuchern ins Probierglas geschenkt. Als Beweis dienten insbesondere zu den Stoßzeiten lange Warteschlangen vor den sieben Weinständen der Veranstalter. So kam es zum Beispiel direkt nach der Mittagszeit am Stand oberhalb des Fürstenlagers (Bild) kaum ein Durchkommen. Auch auf dem Blütenweg zwischen Wambolder Sand und Kirchberghäuschen ging es mehr im Gänsemarsch auf der mit einem weißen Weinrömer gekennzeichneten Strecke voran. Überwiegend von der jüngeren Generation gut besucht präsentierte sich auch die Maifeier des 1. Bergsträßer Spielmanns- und Fanfarenzug am Wambolder Sand.  

Zugangskontrollen

Ein großer Erfolg für die Organisatoren der Jungwinzer vom Weinbauverbands Hessische Bergstraße. Friedlich ging es zu, zumindest sind bislang noch keine größeren Scharmützel bekannt. Mit verantwortlich ist hierzu sicherlich auch das im vergangenen Jahr erstmals aufgerüstete Sicherheitskonzept, für das die verschiedensten Behörden und Veranstalter eine beträchtliche Summe in die Hand nahmen. So fanden unter anderem Zugangskontrollen von Security-Kräften statt, um das Mitbringen von „hartem Alkohol“ zu unterbinden. Auch wurde am Pfandsystem oder der Anzahl von Müllbehältnissen nachgebessert. Zumindest beim neutralen Beobachter schienen diese Maßnahmen auch zu fruchten.

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