Freiluft-Gottesdienst an der Not-Gottes-Kapelle

Bundesweit verlegen -bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie- mehr und mehr Kirchen ihre Gottesdienste ins Freie. Für viele Gotteshäuser auch eine große Chance, werden die Feiern doch über die eigentliche Stammgemeinde hinaus auch von anderen Bürgern mehr wahrgenommen. Für die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Auerbach ist dies keine neue Erfahrung. Schon seit Jahrzehnten wird an der Kapelle jährlich an Christi Himmelfahrt ein ökumenischer Freiluftgottesdienst abgehalten. Nach geschichtlichen Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts für eine im 11. bis 12. Jahrhundert dort stehende Einsiedelei vom Grafen von Katzenelnbogen eine große Wallfahrtskirche im Schlosswald errichtet wurde.

Viele Gläubige im Schlosswald

Zahlreiche Gläubige fanden sich am heutigen Christi Himmelfahrt (21.) bei sommerlichen Temperaturen an der Not-Gottes-Kapelle ein. Unter Wahrung von strengen Abstands- und Hygieneregeln versteht sich. In diesem Jahr hielt die Predigt Monsignore Pfarrer. i. R. Hermann-Josef Herd. Der Geistliche hatte bis vor zehn Jahren eine Pfarrstelle in der katholischen Gemeinde Sankt Peter in Heppenheim inne und gab diese aus Altersgründen ab. Auf den sonst üblichen Imbiss nach dem Gottesdienst musste in diesem Jahr allerdings verzichtet werden.

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