Kirchweih findet als „Auerbacher Schuppenkerb“ statt

10./11. Oktober: Light-Version unter Berücksichtigung Corona geplant

Um ein Jahr verlängert wurde die Amtszeit der Traditionsfiguren der Auerbacher Kerb 2019. Unser Bild entstand bei der letztjährigen Eröffnung und zeigt von links Schirmherr Carsten Hoffmann, Vorstand der GGEW AG, mit „Kerweparrerin“ Jasmin Becker, Kerwekönigin Melanie Kaltenbach und Mundschenkin Nathalie Dürr.

Es wurde geprüft, gecheckt und sogar mit Livemusik bei einem „Hofkonzert im Kerweschuppen“ Mitte August eine Testveranstaltung durchgeführt. Das Hygienekonzept des Organisatoren passte. Jetzt hat sich die Kerweabteilung des Auerbacher Kur- und Verkehrsvereins entschieden: die Auerbacher Kerb findet -wenn auch als Light-Version in weit abgespeckter Form- statt. Geplant sind am ursprünglichen Kerwe-Wochenende, am 10. und 11. Oktober, zwei Veranstaltungstage, die sich aber zeitlich bei Weitem nicht bis in die Nachtstunden erstrecken werden. Veranstaltungsort ist nicht wie gewohnt das Bürgerhaus Kronepark sondern das umzäunte Gelände des Vereins am Kerweschuppen an der Lahnstraße.

Übliche Highlights in Vorbereitung

„Derzeit feilen wir noch am Programm unserer Auerbacher Schuppenkerb. Unter Beachtung der AHA-Regeln versteht sich“, verdeutlichten Abteilungsleiter Fritz Becker und der technische Leiter der Abteilung Markus Meyer, die den Ablauf aktuell noch mit dem geschäftsführenden Vorstand des Kur- und Verkehrsvereins durchsprechen. Geplant sind die üblichen Schwergewichte ökumenischer Gottesdienst und Eröffnung, „Kerweredd“ und Livemusik. Das Gelände fasst unter Corona-Bedingungen in etwa 100 Gäste; Stehplätze soll es nicht geben. „Auch für den Kerwezug wollen wir uns noch einen kleinen Gag einfallen lassen“, so die Initiatoren.

Kerwezeitung wird veröffentlicht

Zu einer mehr oder weniger „freiwilligen“ zweiten Amtszeit kommen auch die letztjährigen Traditionsfiguren, machte doch eine neue Auswahl aufgrund der Corona-Pandemie keinen Sinn. So wurde die Ära von Schirmherr Carsten Hoffmann (Vorstand der GGEW AG), Kerweparre Jasmin Becker, Mundschenk Nathalie Dürr und Kerwekönigin Melanie Kaltenbach in Absprache mit den Betroffenen um ein Jahr verlängert. Bereits in der gewohnten Form fertiggestellt ist die obligatorische Kerwezeitung. „Es ist praktisch eine Null-Ausgabe. Wir haben aus Dank für ihre langjährige Treue unseren Stamminserenten für ihre Anzeige keine Kosten berechnet“, erklärte Willi Heil für die Kerwezeitungs-Redaktion, bei dem auch für die diesjährige Corona-Ausgabe die Fäden zusammenliefen. Ansonsten ist die Ausgabe, die rechtzeitig vor dem zweiten Oktober-Wochenende in Geschäften ausgelegt wird, wieder voller Bilder, Ironie, Gags und historischen Informationen.

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