Museum: Ausstellung „Innere Planeten“ endet am 29. August

Neue Ausstellung „Gedankenreise“ ab 17. September im Bensheimer Museum

Noch bis zum 29. August ist die Gemäldeausstellung „Innere Planeten“ von Simone Lucas im Bensheimer Museum zu sehen. Bild © Museum Bensheim

Noch bis einschließlich Sonntag, 29. August, sind die mystischen und geheimnisvollen Gemälde von Simone Lucas im Museum Bensheim zu sehen. „Innere Planeten“ heißt die Ausstellung, denn in den vergangenen Jahren malte die Künstlerin immer wieder meist großformatige Gemälde, in denen Kosmologien und Planeten häufige Motive sind. Sie tauchen als Bild an der Tafel, als Gemälde an Atelierwänden oder in Kinder-Kreidezeichnungen auf dem Fußboden auf. So wird die eigentlich kleine Bildfläche zur großen Bühne für Interstellares, aber auch für archaische Themen wie Evolution oder Naturkunde. Simone Lucas zeigt: Der Innenraum kann groß sein und zum Zentrum des Universalen werden.

Zwischen Traum und Realität

Die in Neuss geborene Malerin gehört zu den wichtigsten KünstlerInnen, die aus der Malklasse von Dieter Krieg an der Kunstakademie Düsseldorf hervorgegangen sind. In ihrem gesamten Werdegang hat sie sich ihren ganz individuellen Standpunkt und Stil bewahrt. Ihr künstlerisches Schaffen ist geprägt von surrealen Elementen, mit denen sie in ihren Werken spielt: So gerät der Betrachtende unweigerlich in einen Zustand zwischen Wirklichkeit und Imagination, zwischen Traum und Realität – in eine andere, vielleicht längst vergangene Welt.

Ab 17. September Ausstellung „Gedankenreise“

Ab dem 17. September widmet sich das Museum dann der Berliner Urban Art und zeigt in der Ausstellung „Gedankenreise“ Werke des Berliner Künstlers Daniel Harms. Seine Gemälde sind meist von persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen beeinflusst, die er in großen, düsteren und erzählerischen Szenarien auf die Leinwand bringt. Seine ProtagonistInnen stehen oft auf dunklem Grund als geisterhafte Wesen, bruchstückhaft wirkende Inschriften geben Hinweise auf die Hintergründe zum Dargestellten. So passiert es leicht, dass sich der Betrachtende über seine eigenen Erfahrungen mit den Szenerien von Daniel Harms identifizieren kann und einen unverhofft persönlichen Zugang erhält.

Weitere Informationen zu den Ausstellungen im Museum Bensheim unter: http://www.stadtkultur-bensheim.de (ps)

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