Nach Corona-Pause wieder Themenwanderung vom KuVV

Westliche Gemarkung war Ziel von „Auerbach gestern, heute und morgen“

Eine Themenwanderung führte am Montag (24. August) der Auerbacher Kur- und Verkehrsverein unter dem Motto „Auerbach gestern, heute und morgen“ im Westen des Stadtteils durch. Die Führung übernahm Vorstandsmitglied Ralph Stühling (vorne).

Nach der corona-bedingten Auszeit griff der Auerbacher Kur- und Verkehrsverein jetzt auch wieder seine Themenwanderungen unter dem Motto „Auerbach gestern, heute und morgen“ auf. Ziel des von Vorstandsmitglied Ralph Stühling geführten einstündigen Spaziergangs war am vergangenen Montag (24. August) der süd-westliche Teil des Luftkurorts. Unter den rund 30 Gästen konnte er unter anderem auch Bürgermeister Rolf Richter und Ortsvorsteher Robert Schlappner begrüßen.

Geschichtliches und Aktuelles

Erster Halt war schon nach wenigen Metern die Heilig-Kreuz-Kirche, wo die Teilnehmer Gelegenheit hatten den gobelinartigen Mosaikteppich des 120 Quadratmeter großen von Professor Bruno Müller-Linow (1909 – 1997) gestalteten Glasfensters im Innern zu bewundern. Wissenswertes wusste Ralph Stühling im Anschluss an der B3 von früheren Gewerbebetrieben zu berichten, ehe sich die Gruppe entlang der Stadtteilgrenze zum ehemaligen Kasernengelände der „Auerbacher Pioniere“ an der Karl-Marx-Straße begab.

Aus Kaserne wurde Wohngebiet

Die Kaserne, die um den Zeitraum des zweiten Weltkriegs errichtet wurde, konnte im Jahre 1953 von der Geräteeinheit Schwimmbrückenbataillon 850 bezogen werden, nachdem man zuvor zwei Jahre im damals noch leerstehenden Gebäude des Hotels Krone an der Darmstädter Straße residierte. Bis 1983 verblieb die Einheit in Auerbach, ehe -bis zu ihrer Auflösung im September 1993- ein Ortswechsel nach Darmstadt-Eberstadt vorgenommen wurde. Das ehemalige Grundstück in Auerbach wurde nach dem Auszug zu einem Wohngebiet umgewandelt.

Entwicklung der Kita-Situation

Von der neusten Entwicklung rund um die Kindertagesstätten-Situation in Bensheim erfuhren die Teilnehmer, bei einem Stopp am bisherigen Kinderhort Jacob-Löhr-Straße, aus erster Hand von Bürgermeister Rolf Richter. Durch den „Pakt für den Nachmittag“ ist es möglich, dass die Betreuung des Hortes in die Schillerschule umzieht und Platz für zwei Kindergartengruppen (ü3) macht. Umziehen können hierdurch auch 15 Kinder, die aktuell noch in einem Pavillon auf dem Grundstück der Schillerschule betreut werden. Ursprünglich war diese Maßnahme erst für das Schuljahresende 2020/21 geplant.

Der Pavillon selbst bleibt Domizil für aktuell 24 Kinder u3 und bietet dann Platz für zwölf weitere Kinder unter drei Jahren. Nach Fertigstellung der neuen Kindertagesstätte am Berliner Ring ziehen dann die fünf Gruppen mit Personal voraussichtlich im Frühjahr 2022 in die an der Auerbacher Ortsgrenze gelegenen neuen Räume um. Das Gebäude Jacob-Löhr-Straße wird anschließend komplett saniert und für drei Krippen-Gruppen (u3) hergerichtet.

Die nächste Themenwanderung ist am 12. September, um 18 Uhr. Als Ziel wurde ein Abschnitt im Westen von Auerbach auserkoren. Wir werden noch weitere Details bekanntgeben.

Text Post 2, Werbung