„Silent Tears“ – Ausstellung im Museum wird verlängert

Geschichten von Frauen, die aufgrund ihrer Behinderung Opfer von Gewalt wurden

Bis zum 22. August wird die Ausstellung „Silent Tears“ im Bensheimer Museum verlängert. Bild © ps

„Silent Tears“, die multimediale Foto-Ausstellung der Christoffel-Blindenmission (CBM) gemeinsam mit dem Museum Bensheim, wird bis zum 22. August verlängert. Die eindringlichen und sensibel aufgenommenen Fotografien erzählen die Geschichten von Frauen aus aller Welt, die aufgrund ihrer Behinderung Opfer von Gewalt wurden – oder durch Gewalt eine Behinderung erlangt haben. Das Werk des australischen Künstlerkollektivs um Belinda Mason ist keine leichte Kost, aber bekennt sich zu einem gesellschaftlich wichtigen Thema. Die CBM hat „Silent Tears“ nach Deutschland geholt. Gemeinsam mit dem Museum Bensheim setzt sie so ein Zeichen für die Rechte von Frauen mit Behinderungen und ihren Schutz vor Gewalt.

Ausstellung „Objectivity Shock“ bis 18. Juli

Nur noch bis zum 18. Juli ist die Ausstellung „Objectivity Shock“ von Martin Spengler zu sehen. Mit Spengler konnte das Museum Bensheim abermals einen aufstrebenden Künstler gewinnen, dessen Werk durch seine Einzigartigkeit in der Erinnerung der BetrachterInnen haften bleibt. Zahlreiche BesucherInnen zeigten sich beeindruckt von den skulpturalen Arbeiten und Reliefs, die aus vielfach geschichteten Wellpappen heraus geschnitzt, dann in Leim getränkt und mit weißer Kalkfarbe überzogen sind. Zeitaufwändig und akribisch entstehen die Arbeiten mit großem handwerklichen Perfektionismus. An seinen großformatigen Werken arbeitet Martin Spengler ein halbes Jahr und länger. (ps)

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