Stadtteildokumentation Hochstädten veranstaltet Ausstellung und Vortrag

Ausstellungs-Wochenende vom 22. bis 24. Oktober/Zur Eröffnung Vortrag „Schätze im Berg“ von Dr. Veit Held

Einen Vortrag von Dr. Veit Held über die wechselhafte Geschichte des ehemaligen Marmoritwerkes beziehungsweise des Stollensystems findet am 22. Oktober im Rahmen der diesjährigen Ausstellungseröffnung der Hochstädter Stadtteildokumentation statt. Bild: Quellenangabe Stadtarchiv Bensheim, Nachlass Dr. Karl Linck, Fotograf: van Bosch.

Die aktuelle Pandemielage und die derzeitigen Corona-Regeln machen es möglich: In diesem Jahr findet vom 22. bis 24. Oktober wieder eine traditionelle Ausstellung der Stadtteil-Dokumentation Bensheim-Hochstädten statt. Auftakt der stets gutbesuchten Veranstaltung ist am Freitagabend (22.), um 18 Uhr, der Vortrag „Schätze im Berg“ von Dr. Veit Held, der bereits im vergangenen Jahr in Präsenz geplant war, aber aufgrund Corona lediglich im Internet bei YouTube online abgerufen werden konnte. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind am Samstag (23.), von 14 Uhr bis 18 Uhr und sonntags (24.), zwischen 11 Uhr und 18 Uhr vorgesehen.

3D-Rekonstruktion des Bergwerks

In seinem Beitrag über die wechselhafte Geschichte des ehemaligen Marmoritwerks wird Dr. Held über den Abbau und die Nutzung von Marmor referieren und eine 3D-Rekonstruktion des Bergwerks vorstellen. Die Geschichte des gewerbsmäßigen Marmorabbaus begann 1842 mit einem ersten Stollen hinter dem Forsthaus in Richtung des Fürstenlagers. Später wurde diese Grube aufgegeben und man erschloss die Vorkommen nun von Nordosten aus. Der Eingang in den Tagebau und der Stollenmund der ersten Sohle befanden sich hinter dem heutigen Tennisplatz am Weiherweg. Der Stollen erstreckt sich über eine Länge von 125 Metern in Richtung Hochstädter Haus. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der heute hinter dem Hochstädter Haus sichtbare Stollen angelegt. Bis zur Stilllegung des Stollens im Jahr 1974 entstanden nach und nach sechs Sohlen. Im zweiten Teil des Vortrags wird Held insbesondere auf die Hintergründe und die Vorgänge gegen Ende des Kriegs eingehen.

Zutritt mit 2G-Regeln

Das gesamte Ausstellungswochenende wird unter den Bedingungen der 2G-Regeln – Zugang nur für Geimpfte und Genesene – stattfinden. Für Kinder unter 12 Jahren genügt ein Negativnachweis, wie beispielsweise das Testheft. Wird das 2G-Zugangsmodell umgesetzt, entfallen die Maskenpflicht, die Pflicht zu Abstands- und Hygienekonzepten sowie die Kapazitätsbeschränkungen. Das ermöglicht dem kleinen Arbeitskreis Hochstädten kurzfristig ein fast traditionelles Ausstellungswochenende mit überschaubarem Aufwand.

Zur besseren Planung bitten die Organisatoren für die Eröffnung am Freitag, 22. Oktober 2021, um 18 Uhr, um eine Voranmeldung im Internet über das Buchungsportal des Hochstädter Hauses unter https://www.datefix.de/kalender/5621/

Text Post 2, Werbung