Starker Andrang beim 17. Wintermarkt

Holzarbeiten hoch im Kurs beim Wintermarkt der Behindertenhilfe

Stets stark frequentiert waren Handarbeiten am gestrigen Sonntagnachmittag (17.) beim Win-termarkt der Behindertenhilfe Bergstraße in der Schloßstraße in Auerbach.

Der Nieselregen schreckte die Besucher nicht. Proppenvoll präsentierte sich am gestrigen Sonntag bereits zum 17. Mal der beliebte Wintermarkt der Behindertenhilfe Bergstraße, deren Bewohner und Mitarbeiter der Wohnstätte und des Betreuten Wohnens, auf dem Gelände der Wohnstätte in der Schloßstraße. Parkplätze waren Mangelware, teilweise schoben sich die Gäste auch sanft durch die zahlreichen Besucher, um die stark frequentierten Stände zu erreichen. Trotzdem: die Atmosphäre war angenehm und die Organisatoren hochzufrieden. Der Wintermarkt hat sich über die Jahre zu einem festen Bestandteil des Auerbacher Veranstaltungsmarktes entwickelt.  

Kreativ und naturbelassen

Hoch im Kurs standen beispielsweise Holzarbeiten aus der hauseigenen Schreinerei, naturbelassen und handbemalt. So wechselte insbesondere Weihnachtliches, wie der kreative „Kultengel“, Sterne oder Tannenbäume, den Besitzer. Darüber hinaus gab es Selbstgestricktes, Bienenwachstücher, Adventsgesteckte, selbstgebackene Weihnachtsplätzchen oder Rumkugeln und Schmuck, um nur einiges aus dem umfangreichen Angebot zu nennen. Wer hier nicht zum Zuge kam hat in Kürze beim Weihnachtsmarkt der Interessengemeinschaft Auerbacher Vereine (IAV) -rund um den ersten Advent- eine weitere Chance, ist doch die Behindertenhilfe mit einem eigenen Stand im Kronepark vertreten.

Stofftaschen zum Weiterverkauf überreichten Vertreter des Förderkreises der evangelischen Kirchengemeinde Auerbach und Hochstädten. Unser Bild zeigt von links Katrin Pieroth von der Behindertenhilfe. Landrat Christian Engelhardt mit Vertretern der Kirche,
ganz rechts Kirchenvorstandsmitglied Sven Dietz, bei dem
die Fäden der kirchlichen Initiative zusammenliefen.  

Für das leibliche Wohl gab es leckere Speisen vom Grill, eine herzhafte Linsensuppe oder Waffeln und Crêpes. Zu einem längeren Verweilen trugen natürlich auch kalte und warme Getränke, wie Glühwein oder Kaffee, bei. Ferner nahmen einige Gäste trotz der winterlichen Temperaturen um eine Feuerschale Platz und nutzten die Gelegenheit, um ihr Stockbrot über der Glut zu rösten.

Sind schon Kult: die handbemalten Engel der hauseigenen
Schreinerei der Behindertenwerkstatt.

Breites Rahmenprogramm

Für Abwechslung sorgte ein breitgefächertes Rahmenprogramm. Hochkonjunktur beim Puppentheater „Tri Tra Trullala“ von Ute Späth-Winter und Menschenscharen beim Auftritt des Kinderchores der Schlossbergschule oder bei der Feuershow „Tanzlicht“. Zudem unterhielt Märchenerzähler Gerrit Langenbruch mit einer Harfenistin seine jungen Zuhörer. Für den guten Zweck spendete der Förderkreis der evangelischen Kirche Auerbach und Hochstädten der Behindertenhilfe 75 mit Bergkirchenmotive bemalte Stofftragetaschen. Die Zeichnungen stammten von Kindern der Auerbacher Kindertagesstätten.   

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