Übertragung aus Auerbach schlägt „Bares für Rares“

Spitzenquote bei ZDF-Fernsehgottesdienst aus Heilig-Kreuz-Kirche

1,24 Millionen Menschen verfolgten vergangenen Sonntag die Gottesdienstübertragung aus der Gemeinde Heilig Kreuz in Auerbach. Zuzüglich derer, die die Sendung live auf digitalen Kanälen gesehen haben, schafft es die Quote sogar auf 1,75 Millionen. Damit liegt der ZDF-Gottesdienst über dem Marktanteil der quotenstarken Sendung „Bares für Rares“.

Übertragung erstmals aus Auerbach

Nach vier ZDF-Übertragungen aus der Hospitalkirche, einer weiteren aus Heppenheim und einem Weihnachtsgottesdienst aus Fehlheim wurde nun zum ersten Mal aus der Auerbacher Heilig Kreuz Kirche übertragen. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pfarrer Heinz Förg, der während der Pandemie inzwischen einigen TV-Übertragungen vorstand, die notfallmäßig ins Bistum Mainz verlegt werden mussten. Seine jahrelange Kameraerfahrung bewährte sich auch dieses Mal: Die Anrufer zeigten sich gewohnt begeistert von seiner authentischen, glaubwürdigen Art und Präsenz.

Predigt von Pfarrer Förg

Er sprach in seiner Predigt über verlässliche Wegweiser, die in unserer Zeit besonders wichtig sind und leitete über zum großen Beton-Glasfenster des Künstlers Prof. Müller-Linow, der in einer Meditation zu seinem Fenster schrieb: „Halt und Wegweiser in dem großen Farbteppich mit allen unterschiedlichen Formen und Farben bleibt die Figur Christi.“ Eine tiefere Deutung der in dem Fenster dargestellten Figuren und Symbole erfuhren die TV-Zuschauer in einer Meditation, die Dr. Ulrich Kuther, Gemeindemitglied von Heilig Kreuz, äußerst gekonnt vortrug.

Musik von Quartett des Jungen Vokalensemble St. Georg

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst zur besonderen Freude der Zuschauer von dem Quartett des Jungen Vokalensemble St. Georg unter der Leitung von Regionalkantor Gregor Knop, das längst etliche Fans unter der TV-Gemeinde verzeichnet. Carola Simrock, Elena Armada Hamm, Johannes Opfermann und Matthias Opfermann verzauberten, so Rückmeldungen bei der anschließenden Hotline, mit „ihren schönen Stimmen“, ihrem „fast himmlischen Gesang“ und einem sorgfältig ausgewählten Repertoire an Gotteslob-Liedern, in das man zuhause so wunderbar einstimmen konnte. Wie brachte es eine erfahrene ZDF-Gottesdienstseherin aus Bremerhaven auf den Punkt: Die Gottesdienste aus Bensheim sind die besten!

Gemeindemitglieder unterstützten

Viele Menschen aus Heilig Kreuz und St. Laurentius haben sich am Übertragungswochenende eingebracht: Telefondienst, Unterstützung beim Auf- und Abbau, Betreuung des ZDF-Teams mit Kaffee, Getränken und Mittagessen, Versorgung des Pfarrzentrums und der Kirche, Hilfe in Sakristei und Kirchenraum – alles unter ständiger Einhaltung der Corona-Hygienemaßnahmen. Insgesamt waren zusätzlich zu der etwa 25-köpfigen ZDF-Crew gut vierzig Menschen aus Bensheim im Einsatz. Für viele war diese Mitarbeit eine sehr bereichernde und spannende Erfahrung, unter anderem, dass so ein ZDF-Fernsehgottesdienst immer eine große Gemeinschaftsleistung ist. Und diese gelingt dann besonders gut, wenn das Fernsehteam eine derart gastfreundliche Aufnahme erfährt, wie das am Wochenende in Heilig Kreuz der Fall war. Das ZDF-Team war beeindruckt und dankte Pfarrer Poggel und seiner Gemeinde ausdrücklich für die große Gastfreundschaft und das herzliche Miteinander.

7500 Hotline – Anrufe

Der Fernsehgottesdienst wird die kommenden Tage und Wochen in Bensheim und vor allem in der Gemeinde Heilig Kreuz noch nachwirken. Die Rückmeldungen der Zuschauer reißen so schnell nicht ab. 7.500 Anrufe verzeichnete die Hotline im Anschluss an den Gottesdienst, stattliche 800 Telefonate konnten von 10-15 Uhr erfolgreich geführt werden. Aber viele, die ihren Dank telefonisch nicht loswerden konnten, werden nun anrufen oder schreiben. Wer diesen Strauß bunter Rückmeldungen aus allen Teilen Deutschlands und weit über die Ländergrenzen hinweg bis nach North Carolina entgegennimmt, wird Altbekanntes vielleicht danach neu sehen. (red)

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