Auerbacher Horst Knop wurde 80 Jahre

Sektempfang der TSV Auerbach und des Sportkreises für ein Vorbild im Ehrenamt

Mit einem Sektempfang würdigten am heutigen Samstagvormittag (26.10.) der Sportkreis Bergstraße und die TSV Auerbach anlässlich seines 80. Geburtstag den Ur-Auerbacher Horst Knop. Hier im Bild mit seiner Ehefrau Margarete.

Rund 85 Ehrenämter übte er in über 60 Jahren aus, davon zeitweise bis zu zehn Funktionen parallel. Keine Ehrungen, die ihm nicht zuteilwurde. Darunter unter anderem schon vor 20 Jahren das Bundesverdienstkreuz und im Jahre 1981 der Ehrenbrief des Landes Hessen oder Auszeichnungen für sein Lebenswerk von den verschiedensten Institutionen. Die Rede ist von dem Ur-Auerbacher Horst Knop, der am vergangenen Freitag sein 80. Lebensjahr vollenden konnte. Anlässlich seines 80. Geburtstages lud am heutigen Vormittag der Sportkreis Bergstraße und die TSV Auerbach zu einem Sektempfang ins GGEW Sportzentrum im Weiherhausstadion ein.

Auch zu seinem Geburtstag verzichtete Horst Knop, wie schon bei früheren Anlässen, auf Geschenke und sammelte für den von der TSV Auerbach geplanten Bau eines generationsübergreifenden Projekts, einer asphaltierten Übungsbahn für Bobby-Cars, Inliner und Rollatoren auf dem Vereinsgelände. Einen ersten größeren Scheck über mehr als 3000 Euro konnte Bernd Lützkendorf bereits in der großen TSV-Familie zusammentragen. 

Sportlicher Höhepunkt beim Sektempfang: die Cheerleader der TSV Auerbach.

Laudatoren standen förmlich Schlange

Welches Ansehen Horst Knop im Sport, in der Kommunalpolitik, im Vereinsleben und darüber hinaus genießt, zeigte allein schon die Anwesenheit der Vielzahl der erschienenen Ehrengäste. Die Laudatoren standen förmlich Schlange und betonten unisono die Verwurzelung und das unnachahmliche Engagement des Geehrten im Sport oder auch in der Dorfgemeinschaft. So erinnerten unter anderem der Vizepräsident Finanzmanagement des Landesportbundes Helmut Meister, Sportkreisvorsitzender Günther Bausewein, Ulrich Manthei für die Sportkreise oder auch der Vorsitzende der Kreistages Bergstraße, Gottfried Schneider und Manfred Schweiger vom Turngau Bergstraße an die Verdienste des Jubilars. Die benachbarten Sportkreise repräsentierten beispielsweise Wolfgang Schmucker vom Odenwaldkreis oder vom Sportkreis Heidelberg und der Sportregion Gerhard Schäfer. In Reimform gratulierte schon zu seiner Begrüßung TSV-Präsident Günther Kuch, während Bürgermeister Rolf Richter und Ortsvorsteher Robert Schlappner gemeinsame Begebenheiten, die Verbundenheit und das Wirken von Horst Knop in seiner Heimatgemeinde Auerbach hervorhoben.    

Worte des Dankes sprach auch der Vizepräsident des hessischen Landesportbundes Helmut Meister, rechts im Bild.

Mehr als 80 Ehrenämter ausgeübt

Horst Knop hat den Begriff Netzwerk förmlich verinnerlicht, gilt aber auch -positiv gesehen- als Mensch mit Ecken und Kanten, der auch mal gerne den Finger in die Wunde legte. Er liebt das Ehrenamt und ist auch heute noch in verschiedenen Gremien, wie im Auerbacher Ortsbeirat, bei der AWO und nicht zuletzt als Vorstandsvorsitzender bei der TSV Auerbach als jetzt 80-jähriger präsent. Für ihn selbst steht das Zitat von Johann Wolfgang von Goethe „Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich selbst“ mit im Vordergrund. Geprägt hat ihn schon in jungen Jahren -durch die Art der Zusammenarbeit- seine Zeit als sogenannter „Sippen- und Stammführer“ beim Bund Deutscher Pfadfinder Bensheim. Allein fünf Sportarten probierte er bei der TSV Auerbach aus, was auch seine Vielfältigkeit unterstreicht. Der im Alter von drei Jahren ohne Eltern aus Tschechien nach Auerbach kommende Horst Knop fungierte als Jugendleiter, Trainer, Vorsitzender oder auch als Handballschiedsrichter. In einer Vielzahl von Vorständen, wie auch beim Landessportbund und in der Sportregion setzte er Maßstäbe. Allein 25 Jahre, bis im Jahr 2007, war er Vorsitzender des Sportkreises Bergstraße.

Die musikalische Umrahmung übernahm eine Flötengruppe des Musikvereins der TSV Auerbach.

Der große Bahnhof für Horst Knop waren bei seinen Verdiensten ohne Zweifel berechtigt. Sein sechs Jahrzehnte langes ehrenamtliches Engagement symbolisierten auch Auftritte der Jüngsten mit dem Bobby-Car und im Gegensatz dazu die Rollatorengruppe der TSV Auerbach. Ein sportliches Highlight war der Auftritt der Cheerleader, für die musikalische Umrahmung sorgte ein Flötenkreis des Musikvereins der TSV. 

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