AWO auf Mehrtagesfahrt in neuen Bundesländern

AWO Auerbach besuchten Weimar, Leipzig, Naumburg und Bundesgartenschau

Eine Mehrtagesfahrt führten 47 Teilnehmer der AWO Auerbach in den Osten Deutschlands. Unter anderem wurde Naumburg, Weimar, Leipzig und die Bundesgartenschau besucht. Bild © verein

Die diesjährige Mehrtagesfahrt der AWO Auerbach führte die 47 Teilnehmer Ende September in die Toskana des Nordens, wie die Einheimischen die Region um Naumburg/Saale auch gerne bezeichnen. Auf der Hinreise besuchte man die Kulturstadt Weimar, wo man nach einer sehr informellen Stadtführung die Annehmlichkeiten dieser geschichtsträchtigen Stadt wie einst Goethe und Schiller genoss. Über die Landstraße erreichte man dann schnell Naumburg und bezog im Jugend- und Sporthotel Euroville für die kommenden vier Nächte ein zwar nicht ganz altersgerechtes, aber dafür preiswertes Quartier.

Fahrt mit der wilden Zicke

Der nächste Tag begann mit einer Fahrt in der wilden Zicke, wie liebevoll die nostalgischen Straßenbahn Naumburgs von den Einheimischen genannt wird. Anschließend führte Horst Scholz, Naumburger und Freund von Reiseleiter Horst Knop, die Bergsträßer durch seine wieder aufgeblühte Heimatstadt. Ein Besuch bei Uta und Eckehard im frischen Weltkulturerbe Naumburger Dom mit zwei exzellenten Führerinnen rundete den Vormittag ab. Die Mittagsrast wurde im sehr bekannten Café Schoppe im nahen Bad Kösen eingenommen. Horst Scholz machte auch hier die Reisegruppe mit den Attraktionen des gepflegten Kurortes vertraut. Beeindruckend war das gerade wieder eröffnete Pumpwerk, das das mächtige Gradierwerk hoch über der Saale mit Wasser versorgt. Auf dem Heimweg hatte man noch Gelegenheit, dem ehemaligen Zisterzienzerkloster Pforta, in dem seit Jahrhunderten eine Elite-Schule untergebracht ist, einen Besuch abzustatten.

Besuch von Leipzig mit Auerbachs Keller

Der dritte Reisetag führte in die sächsische Metropole Leipzig. In einer geführten Stadtrundfahrt lernte man zunächst die markantesten Punkte dieser Stadt kennen. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem monumentalen Völkerschlacht-Denkmal, das man zu Fuß erkundete. Danach konnten die Teilnehmer auf eigene Faust die prächtig herausgeputzte Innenstadt samt Thomas- und Nicolaikirche und dem belebten Marktplatz genießen. Zum Abschluss traf man sich selbstverständlich in Auerbachs Keller, um nach einer Führung durch den historischen Weinkeller ein köstliches Abendessen einzunehmen.

Reiseziel des vierten Tages war das liebliche Unstruttal. Hier stellte Horst Scholz zuerst den herzoglichen Weinberg in Freyburg vor. Von dort führte die Fahrt zum mächtigen Schloss Neuenburg mit dem überragenden Bergfried „Dicker Wilhelm“, welches man ausgiebig besichtigte. Am ehemaligen Kloster Zscheiplitz kredenzten zur allgemeinen Überraschung die beiden Horste einen trockenen Sekt als Ersatz für die wegen Filmaufnahmen nicht zustande gekommene Kellereibesichtigung eines bekannten örtlichen Sekt-Herstellers. Eine Bratwurstrast an der Thüringer Pforte bot Gelegenheit zu notwendigem Kräftetanken.   Gestärkt konnten daher alle Teilnehmer der anschließenden Weinverkostung im Weingut Herzer in Roßbach entgegensehen, wo der Chef selbst sieben hervorragende Tropfen aus seinem ökologischen Anbau präsentierte. Zeitweise charmant assistiert von seiner Tochter, einer möglichen Weinkönigin in spe. Zum Finale kehrte man im Gasthaus „Zur Henne“ direkt an der Saale ein, wo man es sich bei einem üppigen Büffet und Livemusik gutgehen ließ. Das war auch die Gelegenheit, Horst Scholz für seine aufmerksame Betreuung zu danken.

Bundesgartenschau in Erfurt

Auf der Rückreise am Freitag statteten die Bergsträßer der Bundesgartenschau in Erfurt einen Besuch ab. Auch hier trug das über fast die gesamte Reise anhaltende sonnige Herbstwetter sehr zum Gelingen bei. Nach flotter Fahrt ohne jeden Stau und wie stets sicher chauffiert von Busfahrerin Michaela Ufer erreichten alle Teilnehmer wohlbehalten und pünktlich am Abend die Heimat. (kn)

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