Förderkreis der evangelischen Kirche in Auerbach bestätigt Vorstand

Abgeschlossene Sanierung der Stützmauer an der Bergkirche und weitere Investitionen im Fokus

Turnusmäßig Vorstandswahlen standen neben den obligatorischen Rechenschaftsberichten im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Förderkreises der evangelischen Kirchengemeinde Bensheim-Auerbach und Hochstädten auf der Tagesordnung. Unser Bild zeigt den bestätigten Vorstand, von links Jürgen Ulrich, Vorsitzender des Förderkreises, Kassenwart Gerhard Dietz und Reinhold Behr, stellvertretender Vorsitzender. Es fehlt Schriftführerin Annette Wagner.

Dem zweijährigen Turnus folgend standen Mitte Juni Neuwahlen des gesamten Vorstandes des Förderkreises der evangelischen Kirchengemeinde Bensheim-Auerbach und Hochstädten bei der obligatorischen Mitgliederversammlung im Gemeindezentrum auf der Tagesordnung. Überraschungen gab es keine, erklärte sich doch der bisherige Vorstand bereit für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung zu stehen. Entsprechend wurde mit großer Mehrheit Jürgen Ullrich zum Vorsitzenden, Reinhold Behr zum stellvertretenden Vorsitzenden, Annette Wagner zur Schriftführerin und Dr. Gerhard Dietz zum Kassenwart bei jeweils eigener Enthaltung wiedergewählt. Die Funktion der Kassenprüfer übernehmen künftig Astrid Lommel-Schroth und Hans Paukstadt. Die langjährige Kassenprüferin Karin Schuchmann trat nicht mehr an.

Finanzieller Kraftakt

„Zu den Schwerpunkten der Aktivitäten zählte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 wiederum die finanzielle Unterstützung der Sanierung der Stützmauer rund um die Bergkirche und den Kirchhof“, erläuterte Vorsitzender Jürgen Ulrich in seinem Jahresbericht. So war es mit Unterstützung durch den Förderkreis der Gemeinde gelungen, diesen finanziellen Kraftakt ohne Aufnahme zusätzlicher Kredite zu stemmen und erfolgreich abzuschließen. Ausschlaggebend waren verschiedenen Aktionen des Förderkreises, aber auch Spenden und Aktionen von Vereinen aus den Reihen der Interessengemeinschaft Auerbacher Vereine und Gewerbetreibenden, wodurch die Bergkirche und ihre sehenswerte Mauer mehr in den Blickpunkt des Interesses gelangten.

Schwerhörigenanlage finanziert

Im Fokus standen auch Jugend- und Seniorenarbeit. Beispielsweise konnte die technische Erneuerung der Schwerhörigenanlage in der Bergkirche mit einem vierstelligen Betrag finanziert werden. Zur Herzenssache wurde für die Mitglieder die Mitarbeit bei Veranstaltungen, Workshops oder der „Wichtelaktion“ der Interessengemeinschaft Auerbacher Vereine (IAV).  

Förderkreis braucht neue Mitglieder

Von einer nicht gerade positiven Entwicklung der Mitgliederzahlen konnte im Anschluss Kassenwart Dr. Gerhard Dietz berichten. „Der Verein braucht dringend weitere Mitglieder. Ein Mitwirken ist nicht an die Mitgliedschaft in der evangelischen Kirchengemeinde als Voraussetzung gebunden“, appellierte das engagierte Vorstandsmitglied, zumal sich in den kommenden Jahren naturgemäß und altersbedingt Veränderungen im Vorstand ergeben.

Zum wirtschaftlichen Tätigkeitsbereich zählen seit 1. Januar 2019 die beiden an den Förderkreis übertragenen Photovoltaikanlagen auf dem Dach einer der Kindertagesstätten und eines Pfarrhauses, wozu erhebliche Vorarbeiten wie die Genehmigung durch das Finanzamt und die vertragliche Regelung mit der Gemeinde, die Registrierung im amtlichen Register der Photovoltaikanlagen erforderlich waren. Diese Photovoltaikanlagen brachten im Jahr 2019 einen überdurchschnittlichen Ertrag, nicht zuletzt wegen einer beachtlichen Nachzahlung der Einspeisevergütung aufgrund des sonnenreichen Jahres 2018. Ein Ergebnis, dass allerdings in 2019 nicht wieder erreicht werden konnte. Der Kassenwart wurde nach dem Bericht der Kassenprüferinnen mit großer Mehrheit und vielen Dankesworten bei eigener Enthaltung entlastet.

Gemeindezentrum muss saniert werden

Bei seinem Ausblick auf die Arbeitsschwerpunkte des neuen Vorstandes wies Vorsitzender Jürgen Ullrich auf die kontinuierliche Unterstützung der bisher bereits geförderten Projekte hin. Einen neuen Schwerpunkt wird es in den nächsten Jahren allerdings geben: Das in die Jahre gekommene Gemeindezentrum in der Auerbacher Bachgasse muss saniert werden. In der Diskussion wurde hierbei großen Wert -unter Beachtung der kirchlichen Schwerpunktaktivitäten und als Verwaltungszentrum der evangelischen Kirchengemeinde- auf die stärkere gesellschaftliche und kulturelle Einbindung des Zentrums ins Auerbacher Leben gelegt. Die offene, großzügige und freundliche innere Struktur des Komplexes sollte daher nicht aufgegeben, sondern kontinuierlich weiterentwickelt werden.

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