Neue mobile „Tankstellen“ für den Katastrophenschutz

Übergabe von einem Einsatzfahrzeug und zwei neuen Tankanhängern

Je rund 990 Liter Dieselkraftstoff fassen die neuen mobilen „Tankstellen“, die der Kreis Bergstraße für den Katastrophenschutz angeschafft hat. Unser Bild zeigt von links Klaus Reiber (Stadtbrandinspektor der Stadt Lampertheim), Landrat Christian Engelhardt, Kreisbrandinspektor Steffen Lutter, Werner Trares (Stadtbrandinspektor der Stadt Heppenheim) sowie Karl-Christian Hahn und Heiko Seib von der Abteilung Gefahrenabwehr des Kreises Bergstraße.

Zwei neue Tankanhänger für Dieselkraftstoff für den Katastrophenschutz und ein neues Einsatzfahrzeug für die Gefahrenabwehr hat der Kreis Bergstraße für insgesamt rund 55.000 Euro jüngst angeschafft. Bei der Übergabe der beiden rund 990 Liter fassenden Tankanhänger an die Feuerwehr Lampertheim und die Feuerwehr Heppenheim war auch Landrat Christian Engelhardt als Oberhaupt des Katastrophenschutzes im Kreis Bergstraße vor Ort. „Dies ist ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung unseres kreisweiten Katstrophenschutzkonzepts“, betonte Engelhardt. „Bisher sind wir von gravierenden Großlagen glücklicherweise verschont geblieben. Doch auch bei den alltäglichen Einsätzen in unserem Kreis ist eine sichere Verfügbarkeit von Dieselkraftstoff extrem wichtig. Diese ist dank unser beiden neuen mobilen Tankanhänger nun dauerhaft und unabhängig von Tankstellen sowie deren Öffnungszeiten für uns im Kreis sichergestellt.“

Mobile Verfügbarkeit für Einsatzfähigkeit

Bei Einsätzen der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes ist die sichere Verfügbarkeit von Dieselkraftstoff sehr wichtig, da dadurch gewährleistet werden kann, dass Einsatzfahrzeuge, Sondergeräte sowie mobile Stromversorger stets einsatzfähig sind. Bei den neuen Anhängern wurde zudem auf den Umweltschutz geachtet: Die mit Strom betriebenen Zapfanlagen ermöglichen eine sichere Befüllung ohne Verunreinigungen des Erdreichs durch Resttropfen, wie es sonst bei der Befüllung durch Kanister oft der Fall ist. Da es bei den Tankanhängern wichtig ist, regelmäßig den Kraftstoff auszutauschen, wurden die beiden „mobilen Tankstellen“ an den Standorten der Sandsackfüllmaschine in Lampertheim und des mobilen Stromversorgers in Heppenheim stationiert. Sie können darüber hinaus kreisweit von den Feuerwehren vor Ort angefordert und eingesetzt werden.

Der neue Einsatzwagen wurde vor allem für den täglich 24 Stunden verfügbaren Einsatzführungsdienst sowie für weitere Aufgaben der Gefahrenabwehr angeschafft. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Kommandowagen, der mit Funktechnik, Einsatzunterlagen und weiteren Führungsmitteln ausgestattet ist. Für die nähere Zukunft ist die Anschaffung von zwei weiteren solchen Einsatzwagen geplant. (kb)

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