Täuschend echtes Szenario bei Abschlussübung der Feuerwehr

Ehrungen und Beförderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Auerbach

Ein Brand mit elf eingeschlossenen Schülern im zweiten Obvergeschoss der Schillerschule wurde bei der diesjährigen Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Auerbach angenommen.

Großalarm in Auerbach. Starker Qualm rauchte aus dem zweiten Obergeschoss der Schillerschule. Blaulichter zuckten am Einsatzort, Kommandos hallten über den Schulhof, der Funk quäkte und Martinshören ertönten. Zudem erklang als schiere Endlosschleife die Bandansage der Schulleitung das Gebäude zu verlassen. Ein täuschend echtes Szenario zauberten am vergangenen Samstag die Freiwilligen Feuerwehren Auerbach und Hochstädten bei ihrer diesjährigen gemeinsamen Abschlussübung. Zudem verfolgten -wie auch im Echtfall- zahlreiche Zuschauer das Vorgehen der Auerbacher Einsatzkräfte.

Schneller und kompetenter Einsatz

Sachlich und ruhig wies Einsatzleiter Jonas Schwering die heraneilenden Kräfte in den durch den Rauch gespenstig wirkenden Schauplatz ein. „Brand im zweiten Obergeschoss, elf Kinder werden vermisst und sind vermutlich noch eingeschlossen“, so der routinierte Löschmeister. Schnell und kompetent verlegten die rund 40 freiwilligen Feuerwehrmänner Schlauchleitungen oder stellten eine Schiebeleiter zur Rettung der Schüler, die von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr gemimt wurden, auf. Atemschutzträger machten sich bereit und begaben sich über den Flur oder die Leiter ins Gebäude.

Nach der Rettung von zehn Schülern wurde es nochmal hektisch. Wo ist der elfte Vermisste? Pläne wurden gewälzt und erneut ging es in die Schule. Kreisbrandmeister Volker Steiger und Stadtbrandinspektor Jens- Peter Karn zeigten sich mit dem Verlauf der Jahresabschlussübung zufrieden. Entsprechend gab es viel Lob in der anschließenden Manöverkritik im Feuerwehrgerätehaus in der Bachgasse. Viel Dank und Anerkennung sprachen auch die erstmals bei der Abschlussübung anwesende neue Bensheimer Stadträtin Nicole Rauber-Jung, Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert und Ortsvorsteher Robert Schlappner aus.

Jugendfeuerwehr „wie die Alten“

Mehrere Zuschauer verfolgten die Jahresinspektion der Jugendwehr (Bild) und der Einsatzabteilung der Auerbacher Feuerwehr.

Bereits zuvor stellten im Kronepark fast 30 Mitglieder der Jugendfeuerwehr ihr Können bei einer von Andreas Brückmann moderierten Übung unter Beweis. Angenommen wurden ein Brand sowie ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug vor dem weiteren Abrutschen in eine Böschung bewahrt werden musste. „Wie die Alten“ lösten der Feuerwehrnachwuchs unter der Leitung von Marlon Friedl die Aufgabe. Fazit: die Auerbacher Wehr steht auch in Zukunft auf sicheren Füßen.

Ehrungen und Beförderungen

Mehrere Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt der Abschlussbesprechung der diesjährigen Inspektion der Freiwilligen Feuerwehr Auerbach.

Im Mittelpunkt der Einsatzbesprechung standen neben der Nachbereitung der Übung wie gewohnt auch Ehrungen und Beförderungen. Für folgende Auerbacher ging „es eins rauf“ oder wurden ausgezeichnet:

Jugend-Leistungsspange: Marlon Friedl, Carina Jöckel, Johannes Kara und Jonas Schmitt.
Übernahme Einsatzabteilung: Henry und Karl Bräuer, Paul Delp, Marlon Friedl, Lena und Carina Jöckel, Johannes Kara, Marius Kriesch, Mike Löbert, Eric Sponagel und Jonas Schmitt.
Oberfeuerwehrmann: Denis Weber
Oberlöschmeister: Gunter Schaab-Kleber
Silbernes Brandschutzehrenzeichen: Marc Helfenstein und Andreas Sponagel
Ehrennadel in Gold und Übernahme in die Alters- und Ehrenabteilung: Edwin Fiehler, Heinz Helfenstein und Volker Reichelt.

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